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Mensch oder Methode?

  • Autorenbild: Tina W.
    Tina W.
  • 29. Sept.
  • 2 Min. Lesezeit

Jetzt mal im Ernst: Es ist etwas, das mich wirklich beschäftigt. Es gibt unzählige Methoden, Modelle und Formen der Begleitung. Und natürlich, jeder Coach, jede Begleiterin hat „genau die richtige“ für dich. Weil andere ja so genau wissen, was du brauchst… Kauf dieses Programm, besuche jenen Kurs, übe dich in Achtsamkeit und lies auf jeden Fall jeden Tag Affirmationen.


Doch am Ende geht es mir nicht darum, die eine „richtige“ Methode zu finden. Es geht mir nicht um den Beweis, dass etwas funktioniert. Es geht mir um dich.


Darum, dass du dich gesehen fühlst. Dass die Begleitung für dich stimmig ist. Dass sie sich nach dir richtet und sich daran orientiert, was du brauchst und nicht "was ich denke, was du brauchst". Deshalb arbeite ich interdisziplinär, frei von Schubladen und vorgefertigten Antworten. Frei von „man muss das so machen“, dann wird es leichter.


Ja, es kann Sicherheit geben, wenn etwas wissenschaftlich erforscht und evidenzbasiert ist. Auch ich arbeite neurowissenschaftlich fundiert (und finde es großartig) Was ich sagen möchte: „Wissenschaftlich fundiert“ bedeutet nicht automatisch: Das funktioniert auf jeden Fall und ist kein alleiniges Qualitätsmerkmal


Ein kleines Beispiel für dich

Die Methode, jeden Abend drei Dinge aufzuschreiben, für die man dankbar ist. Für viele Menschen kann das stärkend wirken, den Blick weiten und Freude spürbarer machen. Für andere jedoch fühlt es sich in bestimmten Lebensphasen eher leer an oder sogar so, als müssten sie etwas Positives „produzieren“, obwohl innen gerade Traurigkeit oder Leere da ist.

(Spoiler: Auch die darf da sein! Deshalb machst du nichts falsch!)


Mir geht es nicht darum, das eine gut und das andere schlecht zu machen. Ich möchte dich ermutigen, genau hinzuschauen: Ist das gerade für dich stimmig? Passt es zu dem, was du fühlst und brauchst? Oder machst du es nur, weil jemand gesagt hat, dass es helfen soll? Denn wir Menschen sind zu vielfältig, zu einzigartig, um uns ausschließlich auf Modelle zu verlassen (auch wenn sie oft von sehr klugen Menschen entwickelt wurden und uns Orientierung und Stütze sein können!). Und gleichzeitig gibt es Ebenen, für die es überhaupt keine Studien gibt. Erfahrungen, die sich nicht messen lassen, die aber in Begegnung spürbar werden.


Was mir immer wichtiger ist als jedes Modell, jede Methode: Dir als Mensch zu begegnen. Dich wahrzunehmen. Mit dir in Resonanz zu sein.

Und kleiner Hinweis: Jedes Modell gilt nur so lange, bis das Gegenteil bewiesen wurde.

Dann glauben wir an ein neues Modell. Modelle und Methoden kommen und gehen.

Verbindung, Resonanz und Menschlichkeit. Das ist es, was bleibt.


 
 
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